Kontinuierliche Verbesserung in iterativem Vorgehen 

Kontinuierliche Verbesserung spielt eine Schlüsselrolle innerhalb agilen Arbeitens. Nach dem Prinzip Inspect & Adapt werden in kurzen Iterationen vergangene Ergebnisse, Prozesse und Strukturen betrachtet und bewertetAus dieser Evaluation werden Maßnahmen zur Umsetzung entsprechender Veränderungen abgeleitet, die direkt in die nächste Iteration integriert werden.  

Mithilfe des OKR Frameworks können genau diese Rahmenbedingungen geschaffen werden, die iteratives Lernen möglich machen. 

Events des OKR Zyklus 

Der OKR Zyklus beginnt mit dem Planning. In diesem Event werden auf Basis der gesammelten Themen im OKR Backlog über den Prozess der Priorisierung Objectives und Key Results für die anstehende Iteration formuliert. Nach dem Prinzip des Alignments sind diese OKRs eng verknüpft mit der Vision und Mission des Unternehmens. Innerhalb des laufenden Zyklus werden im Rahmen des Weeklys regelmäßig die Fortschritte, Hindernisse und anstehenden To Dos betrachtetAuch mögliche Änderungen von Rahmenbedingungen in komplexen Umfeldern können auf diese Weise schnellstmöglich identifiziert und in das weitere Vorgehen integriert werden. Der OKR Zyklus schließt mit den Events der Review und der Retrospektive ab. Die Review dient hierbei der Sichtung der finalen Fortschritte. Die entstandenen Ergebnisse werden mit dem Team geteilt.  

Schlüsselevent Retrospektive  

In der anschließenden Retrospektive wird im Gegensatz dazu weniger das objektive Erreichen oder Nicht-Erreichen von Key Results betrachtet. Stattdessen liegt der Fokus in diesem wichtigen Schlüsselevent auf dem Prozess, den Menschen, der Zusammenarbeit. Der Blick des Teams fällt hierbei zurück auf die vergangenen Wochen. Womit wollen wir auch in der nächsten Iteration weitermachen? Womit müssen wir aufhören, damit der nächste Zyklus ein Erfolg wird? Mit welchen Dingen müssen wir anfangen, um uns als Team, dem Unternehmen oder dem Kunden weiterhelfen zu können? Die Zielsetzung ist hierbei die Entwicklung konkreter Maßnahmen, die die anschließende Iteration verbessern sollen 

Einen sicheren Raum schaffen  

Themen, die im Rahmen von Retrospektiven angesprochen werden, können mitunter unbequem sein. Es bedarf Mut, offen Punkte anzusprechen, die verbesserungswürdig sind. Gerade negatives Feedback auf der zwischenmenschlichen Ebene kann emotional sein. Absolut entscheidend ist es demnach, einen sicheren Raum zu schaffen. Zwei wesentliche Regeln helfen dabei: Mithilfe der Las-Vegas-Regel wird dem Team versichert, dass das Gesagte nur unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Retro bleibt. Die goldene Regel betont noch einmal, dass in der letzten Iteration jeder sein Bestes getan hat. Dies im Hinterkopf kann es allen Beteiligten helfen, sich zu öffnen und auch heiklere Themen anzusprechen.  

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