Es herrscht Ausnahmezustand. In Zeiten von Selbst-Isolation, Kontaktsperre und Ausgangsbeschränkungen hat sich die Welt in kürzester Zeit verändert. Sofern die Möglichkeit besteht, arbeiten wir im Home Office. Kolleginnen und Kollegen sehen wir überwiegend nur im Videochat. Alles, was noch vor vier Wochen galt, ist heute schon ganz anders.

Fokus in der Krisen-Iteration

Aber gerade in diesen unsicheren Zeiten brauchen wir einen Fokus. Gerade jetzt ist es besonders entscheidend zu wissen, was getan werden muss und was nicht. Das Framework OKR hilft dabei. Was ist in dieser Krisen-Iteration wichtig und dringend? Worauf müssen wir unsere Kräfte fokussieren?

Veränderte Rahmenbedingungen

Als wir im Rahmen des Plannings unsere Objectives und Key Results für die nächsten Wochen aufgestellt hatten, sah die Welt da draußen noch ein bisschen anders aus. Sind die OKRs einmal formuliert, empfiehlt es sich grundsätzlich nicht, ständige Änderungen vorzunehmen. Der große Mehrwert des Frameworks, der Fokus, wäre hinfällig. Werden allerdings Rahmenbedingungen durch äußere Umstände verändert, ist es völlig richtig, noch einmal genau zu hinterfragen, inwiefern die Objectives und Key Results der aktuellen Interaktionen bestehen bleiben können.

Objectives und Key Results im Krisenmodus

Nachdem sich die Situation schnell zuspitzte, nutzten wir unser wöchentliches Stand up Meeting dazu, genau zu überprüfen, welche Wichtigkeit und Dringlichkeit die gesetzten OKRs für die Krisenzeit haben. Woran müssen wir gerade jetzt arbeiten? Was hat für die nächsten Wochen Priorität? Was ist schlicht aufgrund von Kontaktsperre und Ausgangsbeschränkungen nicht möglich? Objectives und Key Results im Krisenmodus.

Regelmäßige Check Ins

Neben des großen Vorteils der Fokussierung zeichnet sich das Framework für uns besonders in der aktuellen Situation durch den Aspekt der Transparenz aus. Das Büro ist so gut wie leer. Die Mehrheit des Teams arbeitet momentan von zuhause aus. Doch unsere regelmäßigen Check Ins ermöglichen es uns dennoch, wöchentlich den Arbeitsfortschritt und die To Dos der Kolleginnen und Kollegen zu erfahren. Gerade jetzt ist es wichtig zu wissen, woran jeder arbeitet.

Wie wir das Weekly, die Review, die Retrospektive und das Planning aus dem Home Office gestalten, erzählen wir im nächsten Beitrag in der kommenden Woche.